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Liebe Internet-Besucher und –Besucherinnen,

Wibke Steinhilberüber Ihr Interesse am Ortsverband Pfullingen-Eningen-Lichtenstein freuen wir uns sehr. Unser Ortsverband fasst die in der Stadt Pfullingen und in den Gemeinden Eningen und Lichtenstein organisierten Liberalen zusammen. Wir haben derzeit etwa zwei Dutzend Mitglieder. Bei Wahlen erzielt die FDP in unserem Gebiet regelmäßig gute Ergebnisse. Bei der Bundestagswahl 2009 holten wir in Pfullingen 20,6 Prozent, in Eningen 20,4 und in Lichtenstein sogar stolze 21,2 Prozent. Zur Landtagswahl marschieren wir getrennt. Während Pfullingen zum Wahlkreis 60 Reutlingen gehört, verstärken Eningen und Lichtenstein den Wahlkreis 61 Münsingen/Hechingen.  

Eines unserer wichtigsten Ziele ist die Stärkung der Familien. Sie übernehmen generationenübergreifend Verantwortung füreinander. Familien sind Leistungsträger für die Gesellschaft der Gegenwart und der Zukunft. Wir freuen uns, dass die Bundesregierung die wirtschaftliche und soziale Leistungsfähigkeit von Familien weiter stärken will. Unser Ziel vor Ort ist es, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen unserer drei Kommunen zu machen.

Weil Kinder unsere Zukunft sind, wollen wir die Erziehungsverantwortung der Eltern stärken. Denn starke Kinder brauchen starke Eltern. Uns ist es wichtig, Kinder von Anfang an zu unterstützen, ihre Stärken zu erkennen, ihre Chancen zu fördern, Benachteiligungen zu verhindern und Kinderarmut zu bekämpfen.

Sowohl als Ortsvorsitzende als auch als stellvertretende Kreisvorsitzende streite ich aktiv gegen die Benachteiligung von Frauen. Deshalb ist mir auch der „EqualPayDay“ wichtig, der in diesem Jahr auf den 21. März fällt. Das bedeutet für Frauen fast drei Monate mehr Arbeit bei gleicher Bezahlung. 

Gleiches Geld für gleiche Arbeit muss selbstverständlich sein. Gehaltsunterschiede bei gleicher Qualifikation und Berufserfahrung sind nicht hinnehmbar. Wir Liberale fordern, die vielfältigen Ursachen für Gehaltsunterschiede anzugehen. Dazu gehört auch die Frage, warum klassische Frauenberufe etwa im sozialen und medizinischen Bereich häufig niedriger entlohnt werden als traditionelle Männerberufe. 

Es besteht kein Zweifel, dass längere familienbedingte Auszeiten häufig die Karriere von Frauen ausbremsen. Laut Institut der deutschen Wirtschaft machen allein familienbedingte Erwerbszeiten und Teilzeitarbeit 56 Prozent des Lohnunterschieds aus. Weder staatlich verordnete Frauenquoten noch Eingriffe in die Gehaltsstrukturen lösen dieses Problem. Wichtig für gleiche Karriere- und Verdienstchancen ist eine gute Betreuungsinfrastruktur. Die christlich-liberale Koalition hat mit dem milliardenschweren Paket zum Ausbau der Kinderbetreuung und dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ab dem ersten Lebensjahr die nötigen Voraussetzungen geschaffen. Jetzt sind die Kommunen und Unternehmen in der Pflicht, dies umzusetzen und für familienfreundliche Arbeitszeitbedingungen zu sorgen. 

An Frauen appelliere ich, konsequent ihre Rechte einzufordern und bei Gehaltsverhandlungen selbstbewusst aufzutreten. Viele Frauen pokern im Berufsleben zu wenig und treten im Vergleich zu Männern viel zu bescheiden auf. 

 

Herzlichst 

Ihre Wibke Steinhilber

Ortsvorsitzende und stv. Kreisvorsitzende

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